Das Kinderdorf und die Burg

Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun?

Burg Sternberg

Die Burg Sternberg hat über viele Jahre vor sich hin gedämmert, ein verwunschener Ort und dennoch so einladend.

Auf dem Messingschild am ersten Torbogen gibt es den Hinweis: Jugendburg!

Und das ist die Burg auch. Hier waren viele lippische Kinder zu Gast, haben in der Herberge geschlafen, Flöten und andere Dinge geschnitzt, andere Kinder kennengelernt und viele sind dann erst Jahre später wiedergekommen, neugierig auf das, was sich verändert hat.

Sie stellen fest, dass die Vertrautheit irgendwie noch da ist, die Silhouette steht seit neun Jahrhunderten, ein wenig äußerliche Kosmetik, gut, aber innen drin ist vieles neu gemacht: das Gewölbe im Restaurant, hier waren im letzte Jahrhundert Asylbewerber, Flüchtlinge untergebracht; der Rittersaal, die Kemenate strahlen im neuen/alten Glanz und vor allem der Brunnen und der Geist, der in ihm wacht.
Das wissen alle Kinder noch und auch die älteren wissen das und fühlen für einen Moment das Glück der Kindheit.

Die Schulklassen kommen immer noch, zwar längst nicht mehr so viele, aber die Faszination der Burg ist geblieben.

 

Kinderdorf „Lipperland“

Und dann das Kinderdorf „Lipperland“ des Westfälischen Kinderdorf e.V.

Wir werden in diesem Jahr 50 Jahre jung und sind älteste Kinderdorf in Nordrhein-Westfalen.
Hier wachsen Kinder auf, die aus den verschiedensten Ursachen nicht, oder zumindest zeitweise bei ihren Eltern leben können. Es sind keine glücklichen Umstände, unter denen die Kinderdorfkinder aufwachsen, die Unsicherheiten, das fehlende Rüstzeug für das spätere Leben, mangelnde Liebe, auch die Erwachsenen des Kinderdorfes sind nur Menschen, können vieles nicht ausgleichen, was die Kinder erleben mußten.

Aber auch das Kinderdorf ist eine Art Burg, es bietet Schutz, steht seit vielen Jahren.
Auf der Burg Sternberg treffen die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes auf eine feste Burg, die Vertrauen ausstrahlt und weitergibt, eben an Sie jetzt.

Sie absolvieren ein Praktikum im Service und in der Küche des Restaurants, treten in die beruflichen Fußstapfen, probieren es zumindest, verdienen sich etwas Geld und vor allem aber Anerkennung der Gäste, siehe auch unsere tollen Gästebewertungen.

Die Jugendlichen benehmen sich hier anders,als im Kinderdorf, reifer, verantwortungsvoller, erwachsener und so möchten wir Sie bitten, uns, d.h. die Kinder und Jugendlichen des Kinderdorfes finanziell zu unterstützen, in dem Sie uns besuchen, hier essen und trinken und so die Jugendberufshilfe mit am Leben erhalten.

Dafür möchten wir Ihnen danken.

Natürlich freuen wir uns auch über eine Spende für unser Ausbildungsprojekt.

Spendenkonto bei der Sparkasse Paderborn-Detmold:

BLZ: 476 501 30
Konto-Nr.: 123 000
IBAN: DE13 4765 0130 0000 1230 00
Verwendungszweck: Ausbildungsprojekt